Die Gier der Banken
Man findet leider keine genauen Zahlen über die Verdienste der Bankmanager und deren Gehilfen. Über diese Einnahmen hängt der Schleier des Grauens. Denn es handelt sich um unvorstellbare Summen. In diversen Foren findet man Horrorzahlen wie daß z.B. 2008 ca. 12 Milliarden Euro an Provisionen, Prämien und Sonderzahlungen an die diversen Manager und Händler geflossen sind.
Ein Buch zu diesem Thema finden sie hier
Die Gier war grenzenlos (ist noch immer)
Eine absolut spannende und sehr seltene Offenbarung aus dem inneren Kreis der Börsenspekulation, ein offenes, schonungsloses und erhellendes (Selbst-)Porträt der Gattung Investmentbanker
Bericht: Interessant und schockierend zugleich
Man kann der Autorin nur danken, der Öffentlichkeit einen solch ungeschminkten und schockierenden Einblick in die Hintergründe der Finanzkrise gegeben zu haben. Einiges wusste man ja schon seit den Tagen eines Nick Leesons (Das Milliarden-Spiel. Wie ich die Barings-Bank ruinierte.), der "Mutter aller kriminellen Börsenhändler". Doch bei dem, wovon Anne T. berichtet, geht es nicht um kriminelle Taten, sondern um schlichte Gier. Anne T. ist davon überzeugt, dass viele Tätigkeiten in der Finanzindustrie regelrecht den Charakter verändern (8): "Ich bin inzwischen sicher, dass Geld süchtig macht. Anders ist es nicht zu erklären, wie Menschen sich verändern, welchen Preis sie bereit sind zu zahlen, um möglichst viel davon zu bekommen. Und sie werden nicht satt, sondern immer hungriger." ....